IPv6 – 96 bit fürs Internet

Zuverlässig und gut funktioniert es, dieses Internet. Solange niemand anfängt zu zensieren (was systembedingt gar nicht so einfach ist), zu drosseln (wobei es bei diesem Thema eher um Renditen als um Technik geht) oder aber der Bagger den Draht unmittelbar vor der Haustür anknabbert. Datenpakete finden ihren Weg von und zum Livestream an politischen Brennpunkten auf Plätzen in der Türkei oder Ägypten. Allerdings → weiterlesen

Google Fiber könnte die Spielregeln des Netzes auf den Kopf stellen

Interaktive Brillen, selbstfahrende Autos oder plattformübergreifender Videochat – der Suchmaschinen- und Werbekonzern Google macht derzeit mit zahlreichen Neuentwicklungen Schlagzeilen. Eine könnte das Unternehmen aus Mountainview in Kalifornien jedoch stärker verändern als die erstgenannten Beispiele: Google Fiber … mehr →

Internetzugang: Flat oder nicht Flat, was ist hier die Rate?

Sie kennen die Bahncard 100? Auf neusprech: die Eisenbahn-Flat? Man steigt ein, legt Handgepäck mit Lunch-Paket neben sich, lässt die Bahn fahren. Völlig unkompliziert. Anders die Telekom: In deren Festnetz-Flat soll das Mitbringen von Lunchpaketen künftig nur noch begrenzt möglich sein, der große Hunger möge bitteschön nur noch im konzerneigenen Speisewagen gestillt werden. mehr →

Netzsperren: Was Mubarak und von der Leyen gemeinsam haben (und was sie unterscheidet)

Für den Freitag waren wieder große Demonstrationen der Opposition in Kairo angekündigt. Dina B. (Name geändert) und ihre Freunde, die seit Tagen auf dem Tahrir-Platz ausharrten, um gegen die Regierung Mubarak zu protestieren, wussten, dass etwas passieren könnte. Und so kam es auch. Kurz nach Mitternacht ägyptischer Zeit am 27.1.2011 registrierten Internet-Provider rund um den Globus, dass die bislang stabile Anzahl von Webseiten-Aufrufen aus Ägypten plötzlich auf Null gesunken war. Offenbar hatten die Behörden das gesamte Land vom Internet abgeklemmt.  Weiter lesen

Letzte Woche „Im Netz“

Mittwoch: Themenabend im Ersten über das Netz, eigentlich über Das Netz – also nicht irgendeine x-beliebige Matrix, sondern eben DAS Netz, das Netz der Netze, das Zwischennetz, das … ja, das Internet. Schon am 10. März hatten uns die Hamburger Tatort-Kommissare Nick Tschiller und Yalcin Gümer die Wunder moderner Zugangstechnik bewundern lassen: live-Videostreams aus Gümers Wohnung drahtlos ins Krankenhaus, ohne Latenz und in Heimkinoqualität – so schön …→

Osterüberraschung im Appstore: KüchenwaageHD 1.0 als iPad-App

iPad-App "KüchenwaageHD 1.0"

iPad-App „KüchenwaageHD 1.0“

Dass sich ein Touchscreen prinzipiell zur Druckmessung (und damit als Waage) eignet, leuchtet den meisten Menschen ein. Umso erstaunlicher, dass es erst jetzt gelungen ist, daraus eine funktionierende App zu bauen. Grapyo, eine kleine Softwareschmiede aus dem rheinischen Blee, hat mit „KüchenwaageHD 1.0“ jetzt genau das geschafft: Eine gut funktionierende und genaue Waagen-App, liebevoll einer „echten“ elektronischen Küchenwaage nachempfunden.

Der erste Test begeistert: Hohe Genauigkeit (+/- 2g), praktische Zuwiegefunktion. Das Maximalgewicht soll 5kg sein, das habe ich dann aber doch nicht probiert. Wenn die App am Ostermontag in den Appstore kommt, soll sie 7,99€ kosten – nicht gerade wenig, gibt es doch für wenig mehr Geld auch ganz normale Waagen. Die können natürlich weder ins Internet noch Rezepte anzeigen. Für das iPhone wird Grapyo in Kürze „Briefwaage 1.0“ anbieten, sozusagen eine Light-Version, was immer das bei einer Waagen-App bedeuten mag.