Warum wir den Ball auch mal flachhalten können

Und wieder ein Cyber-Aufreger, der es bis in die 20-Uhr-Tagesschau geschafft hat: „Ihr WLAN ist geknackt!“ (Oder so ähnlich.) Was war passiert? Forscher können nachweisen, dass die WLAN-Verschlüsselungstechnik WPA2 eine Schwachstelle hat. Im Klartext: Die Kommunikation zwischen Ihrem Smartphone und Ihrer Horst-, Fritz- oder sonstigen Box ist üblicherweise verschlüsselt, zumindest ist so die Werkseinstellung solcher WLAN-Basisstationen. Andere, die Ihr WLAN betreten, bekommen von Ihrer Kommunikation nur wirre Zeichen mit: Ihr Smartphone verwürfelt Ihre Surf-Daten, die WLAN-Station stellt sie wieder her, unterwegs auf der Funkstrecke gibt’s eben keinen Klartext.

Und nun? Was kann jetzt passieren?

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Wie sicher ist die Netzkommunikation? – Empfehlungen der Electronic Frontier Foundation (EFF)

Wer Internet-Banking macht, braucht zuverlässige Verbindungen. Wer sich vom Arbeitsplatz aus im Netzwerk anmeldet ebenso. Und auch Kinder, die sich mit ihren Freunden auf den diversen Kommunikationsspielwiesen austauschen sind auf Integrität und Datenschutz angewiesen: Passwort-Klau gilt auf dem Schulhof als „Sport“, Gemeinheiten wie Mobbing und Erpressung sind die Folgen, wenn der Zugang zur Lieblingsplattform gekapert wurde. Kein Wunder also, dass Protokollnamen wie „https“ nicht nur von Nerds auf den Lippen getragen werden, das Wörtchen Datenschutz ist nach einem gewissen Tief fast wieder salonfähig geworden und auch wir hier im Blog haben uns schon mehrfach des Themas angenommen (1, 2).

Schwierig nur, die Spreu vom Weizen zu trennen:  → Fortsetzung