Das Nein zum Bundestrojaner

Das Bundesverfassungsgericht hat den bisherigen Ideen der Bundesregierung einen Riegel vorgeschoben, Computer hierzulande ausforschen zu dürfen auf der Suche nach Straftätern – und bei unbeteiligten Personen aus dem Umfeld der Zielpersonen gleich mit.
Eine andere Geschichte: Anfang des Monats hat die Süddeutsche Zeitung gemeldet, dass sie im Besitz von elf Millionen geleakten Dokumenten der Steuerbetrüger-Anwaltskanzlei Mossack Fonseca ist, den sogenannten „Panama Papers“.
Und eine dritte Geschichte: Anfang des Jahres erreichte uns der Aufreger, dass das FBI Zugriff auf iPhones bekommen könnte (oder zumindest wolle), um Straftäter dingfest zu machen.

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Vorinfo zum Seminartermin „Noch mehr Grundlagen der Netzwerktechnik“

Liebe Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer,

in einer Woche ist es so weit, dann findet in Freimann Ihr Seminar „Noch mehr Grundlagen der Netzwerktechnik“ statt. Wie freuen uns, dass Sie an diesem Seminar teilnehmen. Folgende Themen haben wir vorgesehen:

  • Ankommen, Wiederholung, Einführung – Grundlagen Ethernet, der „technische“ Netzaufbau im Seminar; Grundlagen TCP/IP, der „logische“ Netzaufbau im Seminar
    • Was ist im Netz los? – Verkabelung, Geräten, Routing, VLAN, Werkzeuge
  • Wozu braucht ein Netz Serverdienste?
    • Was ist ein Dienst; Installation, Konfiguration; Beispiele DNS, DHCP, SSH
    • Netzwerkumgebung & Co. – MS-Datei- und Druckdienste: CIFS (SMB)
    • Übertragung von Webseiten: HTTP / HTTPS
    • Datei-Transfer: FTP / SFTP
  • Streaming (Audio, Video)
  • Wir machen zu (und wieder auf) – Terminalserver; Firewall und VPN; DMZ, Exposed Host und Portfreigaben
  • Abschluss-Projekt

Haben Sie weitere Themenwünsche, oder legen Sie Wert auf einen besonderen Schwerpunkt? Oder haben Sie vorab schon ein paar Fragen? Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar (unten auf dieser Seite)!

Übrigens: Falls Sie eigene „Netzwerkgeräte“ (Laptop, Tablet, Smartphone) mitbringen möchten, die sind im Seminarnetz willkommen und dürfen im Seminar mitmachen.

Begleitend zum Seminar gibt es ein Seminar-Blog, in dem Sie sich schon vorab auf das Seminar
„einschwingen“ und die behandelten Themen auch nach dem Seminar weiter für sich präsent halten können.

Viele Grüße & bis zum Seminar, Ihr

Andreas Klug
Trainer der ARD.ZDF medienakademie

Vorinfo zum Seminartermin „Noch mehr Grundlagen der Netzwerktechnik“

Liebe Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer,

in einer Woche ist es so weit, dann findet in Freimann Ihr Seminar „Noch mehr Grundlagen der Netzwerktechnik“ statt. Wie freuen uns, dass Sie an diesem Seminar teilnehmen. Folgende Themen haben wir vorgesehen:

  • Ankommen, Wiederholung, Einführung – Grundlagen Ethernet, der „technische“ Netzaufbau im Seminar; Grundlagen TCP/IP, der „logische“ Netzaufbau im Seminar
    • Was ist im Netz los? – Verkabelung, Geräten, Routing, VLAN, Werkzeuge
  • Wozu braucht ein Netz Serverdienste?
    • Was ist ein Dienst; Installation, Konfiguration; Beispiele DNS, DHCP, SSH
    • Netzwerkumgebung & Co. – MS-Datei- und Druckdienste: CIFS (SMB)
    • Übertragung von Webseiten: HTTP / HTTPS
    • Datei-Transfer: FTP / SFTP
  • Streaming (Audio, Video)
  • Wir machen zu (und wieder auf) – Terminalserver; Firewall und VPN; DMZ, Exposed Host und Portfreigaben
  • Abschluss-Projekt

Haben Sie weitere Themenwünsche, oder legen Sie Wert auf einen besonderen Schwerpunkt? Oder haben Sie vorab schon ein paar Fragen? Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar (unten auf dieser Seite)!

Übrigens: Falls Sie eigene „Netzwerkgeräte“ (Laptop, Tablet, Smartphone) mitbringen möchten, die sind im Seminarnetz willkommen und dürfen im Seminar mitmachen.

Begleitend zum Seminar gibt es ein Seminar-Blog, in dem Sie sich schon vorab auf das Seminar
„einschwingen“ und die behandelten Themen auch nach dem Seminar weiter für sich präsent halten können.

Viele Grüße & bis zum Seminar, Ihr

Andreas Klug
Trainer der ARD.ZDF medienakademie

Krass: Digitalradio endlich im Alltag angekommen!

Im Ernst? Wo? In Ihrer Küche? In Ihrer Stammkneipe? Bei Ihrem Frisör? Alles Unsinn:

  1. Radio ist analog und UKW. (Hartnäckig.)
  2. DAB+ wird bemüht beworben. (Kennen aber nur Insider.)

Also was denn nun?

  • DAB? Gestorben, bevor es wirklich zu leben anfing.
  • DAB+, das „Digitalradio“ ist das Radio der Zukunft? Zweifel sind politically incorrect. Aber mit Verlaub: Die Einführung der CD verlief a bisserl dynamischer. (Zum Rückwärtsgang in Nordeuropa geht’s hier.)
  • DVB-T? DMB? DRM? Wer blickt noch die Drei-Buchstaben-Kürzel, die alle Digitalradio verheißen?

Dabei ist die Lage doch so einfach: Digitalradio ist längst breit etabliert, wird massenhaft genutzt, erfreut sich gerade bei der Jugend großer Beliebtheit: ¡Viva Internetradio!

Gerade junge Leute hören Radio als Internetstream

Gerade junge Leute hören Radio als Internetstream

Und jetzt die Kritiker:

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Sichere Kommunikation im unsicheren Internet: Darf ich Homebanking?

„Datenschutz“ – das klingt nach Spaßbremse und Rückwärtsgewandtheit. Vom „Ende der Privatsphäre“ schreibt das Feuilleton in seiner ganzen Vielfalt von FAZ bis JW. „Privatsphäre ist ein Ding von gestern, das keinen mehr interessiert“ glaubt Facebook-/Whatsapp-Boss Mark Zuckerberg. Seine Behauptung ist Fundament seiner Aktienmilliarden. Das ist genauso offensichtlich wie die Tatsache, dass Zuckerberg irrt. Spätestens beim Geld hört der Spaß mit dem digitalen Voyeurismus nämlich recht schnell auf.

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SMS goes WhatsApp goes … ?

Bei meinem Zahnarzt steht noch ein Fernsprechtischapparat 01 LX von der Deutschen Bundespost. Darauf der deutlich verblichene Werbekleber „Ruf doch mal an“. Wir lächeln über das Arrangement aus einer anderen Zeit. Doch jetzt ist die SMS dran: Meine Kinder nutzen sie schon nicht mehr, ihr Grabgesang ist intoniert in IP-Moll, dirigiert von Koum und Acton. Die beiden Herren haben vor fünf Jahren WhatsApp an den Start gebracht – zum Jahresende werden sie um 19 Milliarden US-Dollar aus dem Hause Facebook reicher sein. Koum und Acton schreiben Geschichte: Mobilfunkfirmen werden zu IP-Lieferanten, Kurznachrichten und zukünftig auch Sprachtelefonie gehen über „das Netz“ – via WhatsApp alias Facebook. Eigentlich prima, gäbe es da nicht einen Schönheitsfehler: Der Facebook-Server liest permanent mit, hört mit, speichert. Manche stört das, sie rufen „Threema“ und „Textsecure“. Wir haben die sicheren Alternativen angeschaut.

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Wie sicher ist die Netzkommunikation? – Empfehlungen der Electronic Frontier Foundation (EFF)

Wer Internet-Banking macht, braucht zuverlässige Verbindungen. Wer sich vom Arbeitsplatz aus im Netzwerk anmeldet ebenso. Und auch Kinder, die sich mit ihren Freunden auf den diversen Kommunikationsspielwiesen austauschen sind auf Integrität und Datenschutz angewiesen: Passwort-Klau gilt auf dem Schulhof als „Sport“, Gemeinheiten wie Mobbing und Erpressung sind die Folgen, wenn der Zugang zur Lieblingsplattform gekapert wurde. Kein Wunder also, dass Protokollnamen wie „https“ nicht nur von Nerds auf den Lippen getragen werden, das Wörtchen Datenschutz ist nach einem gewissen Tief fast wieder salonfähig geworden und auch wir hier im Blog haben uns schon mehrfach des Themas angenommen (1, 2).

Schwierig nur, die Spreu vom Weizen zu trennen:  → Fortsetzung

Wie kommt eigentlich das Internet in den Zug?

Bahnfahrer kennen das Drama: Kaum ist das Buch aufgeschlagen beginnt irgend jemand im Großraumabteil zu telefonieren. Man fühlt sich gezwungenermaßen hineingezogen in die Niederungen desolater Beziehungs-Geflechte oder die Geschäftsanbahnung aufgeregt plappernder Möchtegern-Startups. Wie schön, wenn dann das verzweifelte und nochmals lautere „Hallo? Hallo?“ andeutet, dass die Technik dem Treiben ein Ende gesetzt hat und nun Ruhe einkehren wird. Mobilfunk auf der Gartenterrasse ist nicht vergleichbar mit einer Funkverbindung im ICE. Aussetzer, Verbindungsabbrüche und instabile Datenraten beim Surfen gehören dazu. Laut den Standards des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen (ETSI) geht mobiles Internet zwar auch bei Geschwindigkeiten bis 250 km/h, wer öfters im ICE unterwegs ist, stand aber sicherlich schon einmal nachdenklich vor der Werbetafel, die WLAN im Zug verheißt. Fragt sich nur: Wie kommt das Internet eigentlich in den Zug?  → weiter

Internetzugang: Flat oder nicht Flat, was ist hier die Rate?

Sie kennen die Bahncard 100? Auf neusprech: die Eisenbahn-Flat? Man steigt ein, legt Handgepäck mit Lunch-Paket neben sich, lässt die Bahn fahren. Völlig unkompliziert. Anders die Telekom: In deren Festnetz-Flat soll das Mitbringen von Lunchpaketen künftig nur noch begrenzt möglich sein, der große Hunger möge bitteschön nur noch im konzerneigenen Speisewagen gestillt werden. mehr →